Lionel & Demian Martin (Duo Cello/Klavier)

»Apollinisch beflügelte Klänge, die weit ihre Arme ausbreiten, in ihrer Schönheit und Geistestiefe kaum zu fassen« schrieb die Südwest-Presse über den Cellisten Lionel Martin. Anne-Sophie Mutter nennt ihn »einen wunderbar sensiblen, spontan reagierenden und großartigen Imaginationskünstler«. Mit außergewöhnlicher solistischer Ausstrahlung und feinsinnigem Kammermusikspiel gehört er zu den gefragtesten Künstlern seiner Generation und bildet zusammen mit seinem Bruder Demian ein festes Duo, dass bei zahlreichen Festivals wie den SWR Festsspielen Schwetzingen zu erleben war.

Jaan Ots (Klavier)

Eine langjährige musikalische Zusammenarbeit und Freundschaft verbindet den Geiger Gustav Frielinghaus und den Pianisten und Dirigenten Jaan Ots.
Seit einer ersten Tournee 2006 im Rahmen der EMCY (European Union of Music Competitions for Youth) haben sie in unterschiedlichen Kammermusikformationen in Deutschland, Estland und der Schweiz konzertiert.
Jaan Ots hat mit dem Amaryllis Quartett Schumanns Klavierquintett und mit dem Frielinghaus Ensemble Schuberts Forellenquintett eingespielt.
Neugierig auf neue und ungewöhnliche Klänge, haben die Künstler mehrere Werke zur Uraufführung gebracht und pflegen auch Repertoire abseits des gängigen Kanons, wie die vorliegenden Weltersteinspielungen von Werken von Kurt Albrecht und Joachim Schweppe bei KKE Records beweisen.

Jaan Ots, 1988 in Tallinn, Estland geboren, entstammt einer Musikerfamilie und wuchs mit einer breiten musikalischen Ausbildung auf. Er studierte
in drei Fächern an der Estnischen Musik-und Theaterakademie: Klavier bei Mati Mikalai, Trompete bei seinem Vater Aavo Ots und Dirigieren bei Paul Mägi. Bei über 20 nationalen und internationalen Wettbewerben in Estland, Lettland, Russland und Deutschland wurde Jaan Ots ausgezeichnet. Dazu zählten 1. Preise beim Steinway & Sons Klavierwettbewerb für junge Pianisten und beim nationalen Wettbewerb für Blasinstrumente in Estland.

Isla Quartett (Streichquartett)

Latin Strings sind vier junge Musikerinnen und Musiker aus Lateinamerika. Aufgewachsen in Chile und Venezuela, führte sie das Studium nach Deutschland. Als Streichquartett, 2015 in Lübeck gegründet, widmen sie sich besonders der Musik ihres Heimatkontinents: von traditionellen Genres bis hin zu zeitgenössischen Werken. Im Frühjahr 2024 gab das Streichquartett sein Debüt in der Elbphilharmonie und veröffentlichte das Album »Raíces«.

Arcis Saxophon Quartett

»Eine Performance voll energetischem Sound, voll homogen entwickelter Klangkultur, die sie in schier grenzenloser Gelöstheit ins Publikum hineinspielen.«
Wer einmal am Münchener Königsplatz war, hat sie vielleicht entdeckt: Die Arcisstraße, die vor 15 Jahren zum Namensgeber des Arcis Saxophon Quartetts wurde. Der »Weltstadt mit Herz« längst entwachsen zählt das Quartett zu den weltweit aktivsten klassischen Ensembles.
Experimentierfreudig, kunstvoll und immer neugierig gehen sie an ihr Musikschaffen ran. Eine ausgeklügelte Dramaturgie, Sound- und Lichtdesign sowie mitreißende Moderationen gehören für die vier Multitalente ebenso zum Konzerterlebnis wie die energetischen Interpretationen, die fein austarierten Eigenarrangements und die Auftragskompositionen aus aller Welt, die sie sich auf den Leib schreiben lassen.
Für das Arcis Saxophon Quartett ist Musik wie ein nicht enden wollendes Spielfeld und sie sind dabei vielfältig wie keine zweite Gruppe. Nur eines bleibt stets gleich: Ihr unverwechselbarer Sound.

Gustav Frielinghaus (Violine)

Eine langjährige musikalische Zusammenarbeit und Freundschaft verbindet den Geiger Gustav Frielinghaus und den Pianisten und Dirigenten Jaan Ots.
Seit einer ersten Tournee 2006 im Rahmen der EMCY (European Union of Music Competitions for Youth) haben sie in unterschiedlichen Kammermusikformationen in Deutschland, Estland und der Schweiz konzertiert.
Neugierig auf neue und ungewöhnliche Klänge, haben die Künstler mehrere Werke zur Uraufführung gebracht und pflegen auch Repertoire abseits des
gängigen Kanons, wie Weltersteinspielungen von Werken von Kurt Albrecht und Joachim Schweppe beweisen. Im April 2026 stellten sie ihre neue CD »Joachim Schweppe« in der Elbphilharmonie vor.

Gustav Frielinghaus wurde 1978 in Hamburg geboren. Nach dem Abitur studierte er Violine bei Winfried Rüssmann (Hamburg), Igor Ozim (Bern)
und Thomas Brandis (Lübeck) sowie Kammermusik bei Walter Levin (Basel) und Günter Pichler (Köln/Madrid). Als Primarius des Amaryllis Quartetts gewann er zahlreiche Wettbewerbe und Preise und startete mit dem Gewinn des Finalisten-Preises beim Premio Paolo Borciani 2011 in Reggio Emilia und vier Wochen später mit dem 1. Preis und dem Grand Prize beim 6th Melbourne International Chamber Music Competition eine internationale Karriere.

Pantxoa Urtizberea (Flöte)

Pantxoa Urtizberea hat sich als talentierter Flötist in verschiedenen renommierten Orchestern einen Namen gemacht. Nach seiner Akademistenstelle im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks (2013-15) und als Stellv. Soloflötist beim Gewandhausorchester Leipzig hatte er die Gelegenheit, unter bedeutenden
Dirigenten wie Mariss Jansons und Andris Nelsons zu spielen.
Im Laufe seiner Karriere erhielt er zudem zahlreiche internationale Auszeichnungen: In Nizza, München und beim Hochschulwettbewerb der Rektorenkonferenz der Deutschen Musikhochschulen.

Balthasar Brockes (Kontrabass)

Balthasar Brockes, in Stuttgart geboren, begann mit 13 Jahren Kontrabass zu spielen und wurde später Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg. Er studierte bei Prof. Michael Rieber an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und sammelte als Akademist des NDR Elbphilharmonie Orchesters und in der Hamburger Camerata wichtige Erfahrungen. Beim Philharmonischen Staatorchester Hamburg entdeckte er zudem seine Leidenschaft für die Oper. Mit der Saison 2025/26 wechselt an das Nationaltheater Mannheim.
Als Mitglied beim Ensemble Reflektor begeistert ihn die kammermusikalische Arbeit und die innovativen Konzert-Formate im Ensembles.

Stephan Braun

Stephan Braun ist ein Cellist, der die Zuhörer überrascht, ob mit seiner Band deep strings, seinem Jazztrio oder solistisch. Auf der Uhlandshöhe hat er schon mehrfach seine Zuhörer in unterschiedlcihen Besetzungen begeistert. Seine eigene Sprache hat er auf dem Fundament der klassischen Musik in der Improvisation des Jazz gefunden. So ist er heute ein vielseitiger Improvisateur in unterschiedlichsten Projekten. Außergewöhnliche Spieltechniken, rhythmische Raffinesse und ein melodischer Einfallsreichtum zeigen ein ganz neuartiges Cellospiel des 21. Jahrhunderts. Stephan Braun spielte Konzerte mit bekannten Musikern und Ensembles, u.a. mit Melody Gardot, Nils Landgren, Till Brönner, Gil Goldstein, Giora Feidman, Don Thomson, Kristjan Randalu, dem Cologne Contemporary Jazz Orchestra und der NDR Bigband.

Klarinettentrio Schmuck

Das Klarinettentrio Schmuck erfreut sich in der außergewöhnlichen Kombination Klarinette/Bassetthorn/Baß-Klarinette besonderer Beliebtheit. Die Presse schreibt über das Trio von einem »absoluten Hochkaräter« – das »Trio gehört zum Feinsten, was es auf diesem Gebiet gibt«.  Nicht zuletzt durch die Klarinettistin Sabine Meyer und ihrem Trio di Clarone ist diese Besetzung zwar bekannt geworden, aber dennoch selten vorzufinden.